Vernetzte Produktion

 

 

 

Mehr Steuerbarkeit, Effizienz und Transparenz durch ein integriertes, digitales Ökosystem

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Die in Saalfeld ansässige Drehtechnik Jakusch GmbH positioniert sich seit vielen Jahren mit komplexen Mechanikteilen und modernster Technik bei ihren Kunden aus der Industrie. Hier wird gedreht, gefräst, geschliffen, nachbearbeitet und jedes Teil sorgsam gereinigt, bevor es den Betrieb verlässt. Um eine höhere Komplettbearbeitung zu ermöglichen, werden ständig neue Investitionen in hochmoderne Technik, aber auch die Digitalisierung getätigt.

 

DER  WEG  ZUR  DIGITALISIERUNG

Bereits seit 2016 macht sich das Unternehmen auf in seine digitale Zukunft und setzt dabei auf eine möglichst vernetzte Produktion. Mithilfe einer maßgeschneiderten Software-Lösung werden alle relevanten Daten rund um einen Auftrag erfasst, aufbereitet und visualisiert. Aus den Dateninseln Maschine, ERP, DMS und CRM wird auf diese Weise ein integriertes, digitales Ökosystem – von dem Betrieb „Noah“ getauft. So kann die Produktion noch effizienter und zeitnah gesteuert werden. Über Bildschirme und Tablets sind Geschäftsführung und Mitarbeiter jederzeit über den Bearbeitungsstatus informiert.

Die Mitarbeiter auf diesen Weg mitzunehmen, hat für den Betrieb eine besonders hohe Priorität. Berührungsängste mit der neuen Technik werden ernst genommen. Mitarbeiter sind nicht nur am Entwicklungsprozess beteiligt, sondern werden aktiv ermuntert, sich mit der neuen Technik zu beschäftigen. Digitalisierung soll alle Mitarbeiter des Unternehmens unterstützen, ihren Job noch besser machen zu können und auch das Private soll davon profitieren.

 

NUTZEN

Schon jetzt zeichnet sich ab, dass das Unternehmen durch die softwaregestützte Verknüpfung und Visualisierung von Maschinen- und Prozessdaten komplexe Bauteile deutlich effizienter produzieren kann und sich bei seinen Kunden nachhaltig als moderner Qualitätsanbieter positioniert. In Kürze werden Kunden von der höheren Transparenz profitieren und Informationen zu ihrem Auftrag in Echtzeit abrufen können. Zudem führt die Vernetzung neben einer Steigerung der Auftragstransparenz zu einer Erhöhung der Work-Life-Balance für die Mitarbeiter.

 

STATUS

Aktuell werden Möglichkeiten geprüft die Digitalisierung zu nutzen, um starre (Schicht)Arbeitszeitmodelle aufzulösen. Das interne System erlaubt in Kürze unter anderem nicht nur die Bestellung neuer Arbeitskleidung oder das Ordern der Pizza zum Mittagessen, sondern eine flexible Schicht- und Urlaubsplanung, die bessere Koordination fachspezifischer Fortbildungen oder die noch schnellere und effizientere Reaktion auf unterschiedlichste Angebotsanfragen.

 

 

© RKW-Kompetenzzentrum

 

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