EDIH Konferenz 2021

EDIHs: Europaweites Netzwerk zur Unterstützung von Mittelstand und öffentlichen Sektor in Sachen Digitalisierung EDIH - Gearing up towards European Digital Innovation Hubs – Unter diesem Titel wurde am 26. und 27. Januar 2021 erstmalig, die von nun an jährlich stattfindende, Konferenz der Initiative »European Digital Innovation Hubs« (EDIH) ausgerichtet. Gemeinsam durch die Europäischen Kommission, Luxinnovation, dem luxemburgischen Wirtschaftsministerium und DIHNET organisiert, bot die Veranstaltung für Unternehmens- und Interessensverbände, Organisationen des öffentlichen Sektors sowie weiteren Akteuren der digitalen Wertschöpfungskette eine gemeinsame Plattform. Diese ermöglichte es sich über aktuelle und künftige politische Entwicklungen zu informieren, Ideen und Meinungen auszutauschen sowie notwendige Gestaltungsfelder und konkrete Maßnahmen zu diskutieren. Bereits seit 2016 unterstützt die Europäische Kommission die Entstehung sogenannter Digital Innovation Hubs (DIHs), deren Aufgabe es ist, die Digitalisierung von Industrie und Wirtschaft beispielsweise durch die Vermittlung von technischem Fachwissen oder den Zugang zu Experimentier- und Testumgebungen voran zu bringen und somit die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen zu stärken. Das IMI Brandenburg ist seit November 2018 eines dieser DIHs und bietet in diesem Kontext regional, kostenfrei und anbieterneutral Dienstleistungen in den Bereichen Innovation, Technologie und Wissen an. In Erweiterung der regional agierenden DIHs entsteht im Rahmen des EU-Programms »Digitales Europa« derzeit ein flächendeckendes Netzwerk von EDIHs, welche den Austausch von digitalem Fachwissen und digitaler Infrastruktur sowie deren Zugänglichkeit auf europäischer Ebene vereinfachen soll. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen das bereits bestehende Angebot zu ergänzen, von den Erfahrungen anderer zu lernen und neue Impulse sowie Fachexpertise nutzbringend vor Ort einzubringen. Seit 01. Juli 2020 engagiert sich das Team des IMI Brandenburg erfolgreich in dem damit in Verbindung stehenden zweistufigen Bewerbungs- und Auswahlverfahren. Als Kandidat durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vorgeschlagen, erfolgt derzeit die Antragsstellung. Die Themen künstliche Intelligenz, Cyber Security, Robotik und High Performance Computing spielen hierbei eine gesonderte Rolle und werden in den Vordergrund gestellt. Zu diesen Technologien wird es Informationsangebote für regionale Unternehmen sowie weiterführende Leistungen, wie bspw. Weiterbildungen, Technologie-Tests und Investitionshilfen geben. Ziel bleibt es, dass insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen die Fachthemen kennen lernen und einen Weg für die Anwendung individuell priorisierter Technologien finden. Die Teilnahme an der virtuellen Auftaktveranstaltung gab die Möglichkeit weitere Abstimmung mit der Europäischen Kommission und anderen EDIH – Anwärtern vorzunehmen. Über 3.000 Teilnehmer, darunter Vertreter der Mitgliedsstaaten, der Industrie, der Forschung und der Technologietransferzentren wurden hierzu von dem luxemburgischen Premierminister und führenden Mitgliedern der Europäischen Kommission begrüßt. Neben der Beteiligung an parallel durchgeführten Info- und Themensessions bildeten Diskussionen sowie der Gedankenaustausch darüber, wie die digitale Transformation die Industrie in Europa prägt und wie diese in Richtung eines starken und innovativen industriellen Ökosystems gelenkt werden kann die zentrale Rolle.

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Das Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg wird durch Mittel der Europäischen Union und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

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Das Innovationszentrum Moderne Industrie Brandenburg ist angesiedelt am Lehrstuhl Automatisierungstechnik der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg.